Aktuelles

Februar, 2017

Hilton goes Konstanz

D – Konstanz | Die Hilton-Hotelgruppe entdeckt den derzeit wohl begehrtesten deutschen Hotelstandort und checkt ins CarEmotion-Center ein, das sich mittlerweile zum MAXX e MOTION weiterentwickelt hat.

Vertragsunterschrift

Am 23. Dezember unterschrieb Kurt Breit - Vorstand der EURO CONCEPT GROUP - den Vertrag mit dem künftigen Hotelbetreiber, Tristar Berlin und Lizenznehmer der Hilton-Gruppe. Zur Unterschrift in Friedrichshafen reiste eigens Geschäftsführer Ulrich Enzinger aus Regensburg an, wo ein weiteres Hampton by Hilton entstehen wird. "Wir sind nun zeitgleich an zwei der begehrtesten Standorte in Deutschland engagiert", freut sich Ulrich Enzinger. Der ebenfalls zur Vertragsunterzeichnung anwesende Architekt Fredi D‘Aloisio ist begeistert, denn "damit wurde nun der wichtigste Ankermieter für das ehrgeizige Bauprojekt am rechtsrheinischen Hotspot und Hotelcluster Konstanz fixiert, sodass es bald losgehen kann".

Als Nächstes wird der Vertrag für das größte Konstanzer Parkhaus unterschrieben werden. Dabei sitzt man mit Park One aus München am Tisch, dem am stärksten wachsenden deutschen Parkhausbetreiber. Apropos "Tisch": Auch der gastronomische Ankermieter im MAXX e MOTION Center hat bereits unterzeichnet. Ebenfalls werden die Mietverträge mit den Hightech-Büromietern finalisiert. Parallel liegen die weiteren Teilstufen und Aktualisierungen genehmigungsreif in den Verwaltungsgremien. So wächst das mittlerweile auf fast 70 Millionen Euro kalkulierte Bauvorhaben nun Stück für Stück und wird immer konkreter. Kurt Breit, Ernst Brümmer und Guido Layer vom deutsch-schweizerischen Projektentwicklungsunternehmen EURO CONCEPT GROUP sind denn auch erleichtert, mit einem "solchen Schwergewicht der internationalen Hotelszene in der Bodenseemetropole Konstanz punkten zu können".

183 Zimmer wird es geben, alle im typischen Hilton-Format, mit 26 Quadratmeter großen Hotelzimmern, Kingsize-Betten sowie den typischen Ausstattungsmerkmalen, für die Hilton weltweit bekannt ist. Die Business-Division Hampton by Hilton wirbt als "preisgekrönte Marke" um "wertorientierte und qualitätsbewusste Reisende". In knapp 2 000 Hotels in 15 Ländern rund um den Globus hat man sich auf Geschäfts- und Urlaubsreisende spezialisiert. Zum Dienstleistungscredo gehört unter anderem auch die "100% Satisfaction Guarantee" – wer nicht zufrieden ist, bekommt sein Geld zurück. Hampton by Hilton setzt dabei absichtlich auf Häuser ohne Restaurants. Das Restaurant im MAXX e MOTION Center soll stattdessen großzügig und vielseitig realisiert werden, sowohl im Erdgeschoss als auch in einer 24 Meter hohen Skybar.

Zusammen mit Tagungseinheiten für dreimal bis zu 400 Gäste – die übrigens auch für andere Hotels in der Region buchbar sind – werden bevorzugt Business- und Unternehmenstagungen akquiriert, für die der Hotel-Hotspot mit neuem IBIS, dem 47°und der B&B Hotellerie geradezu ideal erscheint. In Synergie mit dem Bodenseeforum, das Kongresse bis 1.100 Personen ermöglicht, entsteht so das größte Tagungs-und Kongresszentrum der Region mit insgesamt über 430 Hotelzimmern in unmittelbarer Umgebung. "Eben das, was der internationale Tagungs- und Seminarmarkt auch fordert", wie Hotel-Fachentwickler Ernst Brümmer immer wieder betont: "Modernste Tagungs-, Seminar- und Hotel-Angebote nah beieinander und mit zeitgemäßen Dienstleistungsoptionen angereichert." Die ursprüngliche Präferenz auf "Car Emotion" wird dabei zugunsten des Business-Profils angepasst: "Aber keine Angst", lacht Kurt Breit, "auch hier nehmen wir langsam Fahrt auf – und bekanntlich sind wir immer wieder für eine Überraschungen gut."

Quelle: Akzent - Das Magazin vom Bodensee bis Oberschwaben, Ausgabe Februar 2017
Text und Foto: Markus Hotz

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Donnerstag, den 15. September 2016

waz fussgaengerzone

Vorhängeschloss und Kette sichern seit Jahren das Tor zum Brauerei-Areal: Mittlerweile wachsen dort bereits kleine Bäume in Richtung Himmel.

Fußgängerzone soll bis 2020 neu gestaltet sein

Schwelm. Umfangreicher Maßnahmenkatalog: Der städtische Fachbereich Planen und Bauen stellt die geplanten Projekte für 2017 und die Folgejahre vor.

Wer als normaler Bürger im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung auf Neuigkeiten zum Thema Bebauung der Brauerei-Brache gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Die entsprechende Anfrage von Thorsten Kirschner (SPD) zum Sachstand wollte die Verwaltung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beantworten.

Der Investor Euroconcept hatte auf Nachfrage dieser Zeitung mitgeteilt, dass wegen der Innenstadtkirmes sich vor dem Schwelmer Heimatfest auf der Brachfläche nichts tun würde. Zwar liegen jetzt alle drei Baugenehmigungen (Neubau, historischer Teil und Patrizierhaus) vor, jedoch steht der Abschluss eines städtebaulichen Vertrags zwischen Stadt und Euroconcept, in dem Rahmenbedingungen geklärt werden müssen, noch aus. Wie zu hören war, herrscht zwischen den Vertragsparteien überwiegend gegenseitiges Einvernehmen. „Anbrennen tut da nichts, alles ist ganz hervorragend. Die Mieterliste für die Gewerbefläche ist zu 80 Prozent festgezurrt“, so Geschäftsführer Kurt Breit am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Sein Unternehmen müsse sich noch entscheiden, ob die Eigentumswohnungen im Globalabverkauf oder Einzelabverkauf veräußert werden sollen. Kurt Breit zu einem möglichen Baubeginn für die Neue Mitte Schwelm: „Eher noch in diesem Jahr als im nächsten wird die Baustelle angegangen.“ Einen Blick in die Zukunft wagte der Ausschuss auch bei der Beratung über den Haushaltsplanentwurf 2017. Die Verwaltung hatte wie im Vorjahr die entscheidenden Maßnahmen in einer Beamer-Präsentation zusammengefasst.

Investiver Bereich 2017

Folgende investive Maßnahmen sind für das Jahr 2017 geplant: Planung der „Neuen Mitte Schwelm“ inklusive Neugestaltung der Fußgängerzone: Für die Folgejahre 2018, 2019 und 2020 sind Aufwendungen für die Realisierung des Ausbaus der Römerstraße, Schulstraße und des Neumarkts etatisiert. Für die Realisierung der Neugestaltung „Fußgängerzone“ sind Mittel für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen. Erschließungsgebiet Bahnhof Loh mit erstmaliger endgültige Herstellung der Herdstraße (vermutlich 2018). Ausbau der Rheinische Straße und Loher Straße: Die voraussichtlichen Kosten für 2017 betragen 975 000 Euro. Erschließungsgebiet Wohnbaugebiet Wilhelmshöhe: Der Bebauungsplan wird voraussichtlich Ende des Jahres verabschiedet. Die Ausführungsplanung für den Ausbau der Grothestraße und Drosselstraße ist für 2017 etatisiert, um die ausreichende Erschließung des Bebauungsplangebietes zu gewährleisten. Der Ausbau selbst soll in 2018 erfolgen. Bauprogramm Lausitzer Weg/ Tilsiter Weg/Glatzer Weg: Die Ausführungsplanung soll noch in 2016 beauftragt werden, die AVU wird 2017 im Tilsiter Weg die vorhandenen Versorgungsleitungen erneuern. Der Ausbau der drei Straßen erfolgt im Anschluss in den Jahren 2017, 2018 und 2019. Für das Jahr 2017 sind 260 000 Euro etatisiert und für den weiteren Ausbau wird eine Verpflichtungsermächtigung in 2017 zu Lasten der Jahre 2018 und 2019 in Höhe von insgesamt 1 Million Euro empfohlen. Straßenbaumaßnahme In der Graslake: Für Planungsleistungen sind 70 000 Euro im Jahr 2017 etatisiert. Der Ausbau folgt in zwei Bauabschnitten 2018 und 2019, um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten. Für jeden Bauabschnitt werden jeweils 900 000 Euro benötigt. Ausbau von Bushaltestellen.Durch ein Gutachten wurde festgestellt, dass nahezu alle Bushaltestellen den aktuellen Anforderungen der „Barrierefreiheit“ nicht genügen. Für das Jahr 2017 sind 200 000 Euro etatisiert und es wird eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von weiteren 200 000 Euro für das Jahr 2018 empfohlen. Neue Beleuchtungsanlagen sind geplant in der Bogenstraße (Erneuerung aller Masten für 9 000 Euro), Winterberger Straße (fünf Masten für 16 000 Euro) und Beyenburger Straße (drei Masten für 10 000 Euro). Es wird mit LED auf die modernste Technik gesetzt.

Konsumtiver Bereich 2017

Weitere Maßnahmen im Jahr 2017 aus dem konsumtiven Bereich: Einzelhandelskonzept: Für das erforderliche Einzelhandelskonzept sind für das Jahr 2017 20 000 Euro etatisiert. Die Erstellung eines solchen Konzeptes ist alle 5 Jahre erforderlich, wobei das letzte im Jahr 2012 erstellt wurde. Interkommunales Gewerbegebiet: Erstellung eines neuen Gewerbegebietes unter Beteiligung mehrerer Kommunen. Aufhebung obsoleter Bebauungspläne: Für die Jahre 2017, 2018 und 2019 sind Haushaltsmittel von jeweils 10 000 Euro etatisiert Zentralisierung: Durch die Zentralisierung der Verwaltung wird ggfs.. eine Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Dieser ist wiederum abhängig vom zukünftigen Standort des „neuen Rathauses“. Je nach zukünftigen Standort des Rathauses kann im Jahr 2018 mit der Planung der Castorffstraße begonnen werden. Ein Ausbau ist jedoch noch ungewiss und hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Ursprünglich war für dieses Jahr der Gehwegausbau in der Schulstraße zwischen Bismarckstraße und Kaiserstraße geplant. Laut Auskunft der Experten ist eine Sanierung ohne gleichzeitiger Sanierung der Fahrbahn aber nicht möglich. Die Baumaßnahme soll nun 2018 erfolgen. Die Anlieger werden anteilmäßig an den Kosten beteiligt.

Quellenangabe: Fußgängerzone soll bis 2020 neu gestaltet sein, WAZ, September 2016. Online im Internet: http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/fussgaengerzone-soll-bis-2020-neu-gestaltet-sein-id12197890.html Abrufdatum 22.09.2016

Foto: Bernd Richter


Leidenschaft ist unerlässlich – auf der Rennstrecke und bei der Projektentwicklung

Kurt Breit, Guido Layer & Ernst Brümmer

D – Konstanz | Eines der aufsehenerregendsten und teuersten Bauprojekte in der Region beginnt nun „Fahrt aufzunehmen“: Das CAR EMOTION CENTER, das mit dem größten Hotel und dem größten Parkhaus als Ensemble von drei Gebäuden inmitten des rechtsrheinischen Gewerbegebietes, an prominenter Stelle am Seerhein direkt bei der neuen Rheinbrücke entsteht – und das mit einem Bauvolumen von über 60 Millionen Euro. Umgeben von drei weiteren neuen Hotels und in direkter Nachbarschaft zum stadteigenen „Bodenseeforum Konstanz“ wird hier ein Tagungs- und Kongresszentrum am See entstehen, das Konstanz vollends auf die Landkarte der Veranstalter katapultieren wird. Einheimische freuen sich dagegen auf italienische Top-Gastronomie und die Skybar in 26 Metern Höhe, sowie spannende auto- und motorradaffine Konzepte. Die Projektmacher, die das ehrgeizige Projekt gefühlt zwei Jahre lang im Hintergrund vorangetrieben haben, wollen nun keine Zeit mehr verlieren: „Vollgas ist angesagt“, wie der Vorstand der Firmengruppe Kurt Breit es ausdrückt.

Dies durchaus im doppelten Sinne, denn die Entwicklungs- und Bauträgergesellschaft Euroconcept-Group tritt nämlich unter anderem auch im Rennsport als Sponsor auf. Diese unmittelbare Nähe zum Thema wird darüber hinaus auch noch authentisch gelebt: Breit fährt nicht nur selbst zwei Rennmaschinen (Ducati und BMW) auf den Racetracks Europas, sondern mit Björn Stuppi ist auch noch ein langjähriger Profi in der Superbike-Klasse bei Euroconcept unter Vertrag, der überdies bei BMW-Auer als Aushängeschild im BMW-Motorrad-Vertrieb äußerst erfolgreich tätig ist.

Gerade haben sie gemeinsam am Lausitzring bei der Rennveranstaltung „IDM trifft DTM“ für Furore gesorgt, wo sich unter anderem DTM-Größen wie Timo Glock und Mike Rockenfeller mit den IDM Superbike-Piloten zusammen gefunden haben. Motorräder und Autos werden denn auch zur Steigerung der Attraktivität und Emotionalisierung des Bau-Ensembles einen wesentlichen Beitrag leisten. akzent traf die drei Macher des CAR EMOTION CENTER-Projektes in ihrem Büro in Überlingen, dass sie neben Konstanz als „Think Tank“ nutzen: Ernst Brümmer (als Analyst und Mitglied der Geschäftsleitung zuständig für das Betreiberkonzept), Guido Layer (als Architekt und Geschäftsführer zuständig für die baurechtliche Seite) und Kurt Breit (als Vorstand der AG verantwortlich für Konzipierung und Finanzierung).

akzent: Also bislang hat der Motor eher gestottert, als dass man von „Gas geben“ sprechen könnte?

Ernst Brümmer:
Der Eindruck kann von außen betrachtet durchaus entstehen, aber hinter den Kulissen haben wir mehr denn je gearbeitet und die Euroconcept-Group ist ja nicht nur an diesem einen Projekt maßgeblich beteiligt. Die Unternehmensgruppe projektiert derzeit ein Bauvolumen in Höhe von 176 Millionen Euro, in Berlin, in Schwelm bei Wuppertal, im West-Allgäu und natürlich in Konstanz. Allen gemein ist, dass sie sich an außerordentlichen Standorten befinden, die in der Region auch jeweils im Interesse und im Fokus der Bevölkerung stehen. Und es geht bei fast allen Standorten auch um Hotellerie.

Kurt Breit:
Allein die einzelnen Vorarbeiten zu den Projekten waren nervenzehrend und äußerst zeitintensiv. Alle unsere Projekte sind nun auf einem guten Weg – vor allem Konstanz: Wir haben nun auch das Grundstück für das CAR EMOTION CENTER mit Hotel und Parkhaus komplett erworben und beginnen mit der Umsetzung.

akzent: Wieso denn erst jetzt? Das Konzept und die Baugenehmigung stehen doch schon lange?

Guido Layer:
Eine Baugenehmigung hat immer für drei Jahre Bestand. Das hat seinen guten Grund: Hier sind viele Prozesse, die parallel laufen, sich gegenseitig bedingen und im Einzelnen wieder Auswirkungen auf das Gesamtprojekt haben. Es sind jede Menge Gespräche und Abstimmungsprozedere notwendig, die größtenteils der Verschwiegenheit gegenüber Verhandlungspartnern unterliegen. Jedes Projekt wird nur durch das gegenseitig geschenkte Vertrauen der beteiligten Partner, Miet- und Kaufinteressenten erst ein Erfolg. Dem verständlichen öffentlichen Interesse an dem Projekt stehen unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarungen gegenüber.

Ernst Brümmer:
Wenn „nach außen sichtbar“ vielleicht nichts passiert, sind intern dennoch Planungen, Gutachten, Finanzierungsmodelle beauftragt und in der Umsetzung. Die Projektkosten können nur in der Planungsphase beeinflusst werden. Je tiefgreifender die Planung, desto zufriedener sind am Ende alle Beteiligten. Der Baubeginn in Konstanz wird deshalb – Stand heute –frühestens im Herbst 2016 sein, und damit sind wir dennoch großzügig innerhalb aller gesetzlichen Umsetzungsfristen.

akzent euroconcept 2
Kurt Breit:
Zu frühe Kommunikation hat schon so manches Bauprojekt noch vor Erstellung zum Einsturz gebracht. Bislang haben wir alle Vorgaben pünktlich eingehalten, es besteht also kein Grund zu Spekulationen. Das einzige, was man uns vorwerfen könnte, ist, dass wir in der Vergangenheit vielleicht zu ambitioniert in den Aussagen zum geplanten Baubeginn waren.

Ernst Brümmer:
Um Ihnen einen Eindruck der Komplexität zu vermitteln, einfach mal ein Beispiel: Allein, dass neben dem Hotel auf städtischem Grundstück plötzlich und unerwartet das größte Flüchtlingsheim entstehen soll, macht Verhandlungen mit möglichen Hotelbetreibern nicht gerade einfacher. Aber wir konnten das Thema letztendlich zu aller Zufriedenheit lösen. Wir haben übrigens den Behörden sogar angeboten, dieses Objekt als Vorzeige-Aufnahmelager zu entwickeln. Kostenlos! Denn wir sehen, dass hier vieles besser gemacht werden könnte. Wir sind immer an allen Ecken gesprächsbereit, aber genau das kostet unendlich viel Zeit und Mühen.

Guido Layer:
Ich erinnere auch nur mal an das Drama mit den angeblich über hundert geschützten Zauneidechsen. Die waren übrigens nicht nur auf unserem, sondern auch auf dem städtischen und den anderen privaten Nachbarbaugrundstücken nachgewiesen worden; erstaunlicherweise waren aber nur wir im Fokus, obwohl wir das sehr kooperativ aufgearbeitet haben. Letztlich haben Gutachten, die Suche nach einem Ausweichgrundstück sowie die Umsiedlungsmaßnahme alleine über 80.000 Euro verschlungen. Von der Zeit und dem finanziellen Aufwand des Aufschubes mal abgesehen. Herausgekommen sind der Fund und die Umsiedelung einer einzigen Eidechse. Ich glaube, die ist jetzt auf den 15.000 Quadratmetern im Litzelstetter Wald, die eigens für sie hergerichtet wurden, einsam – aber hoffentlich glücklich.

Ernst Brümmer:
Solche Probleme treiben letztlich die Kosten enorm nach oben und stellen die Kalkulation auf den Prüfstand. In Folge solcher, sagen wir mal „Herausforderungen für die Wirtschaftlichkeit“ reagieren wir, indem wir zum Beispiel eine weitere Optimierung der Grundstücksausnutzung anstreben. So wurde insbesondere das Hotelgebäude auf Betreiberwunsch hin anders arrangiert, was einerseits die Sichtbarkeit verbessert und andererseits beispielsweise die Parkhauskapazitäten erheblich erweitert. Im CAR EMOTION-Gebäude wurde auch die Flächeneffizienz der Büroetagen immer weiter verbessert. So konnte das Verhältnis von Nutzflächen zu technischen Funk- und Verkehrsflächen verdichtet werden. Die Mehrausgaben stehen somit langfristig wieder im positiven Verhältnis zu den erzielbaren Mehreinnahmen.

Bauantrag wird heute eingereichtakzent: Von welchen Betreibern reden wir denn eigentlich?

Kurt Breit: Glauben Sie mir eines: Wir würden liebend gerne Ross und Reiter nennen, dürfen es aber noch nicht. Noch! Ich verspreche aber: im Spätsommer wird hier das Geheimnis gelüftet. Aber jetzt lüfte ich zumindest mal exklusiv für __akzent__ ein wenig den Mantel des Schweigens. Seien sie versichert: Es wird im Ergebnis das größte Hotel in Konstanz, mit über 170 Zimmern und einem Vier-Sterne-Level, welches von einer der weltweit bekanntesten Hotelmarken betrieben wird.

Guido Layer: Dazu das größte Parkhaus – und mit dem CAR EMOTION CENTER ein auto- und motorradaffiner Magnet für die ganze Region. Nicht nur als Zentrum für Mobilitätskultur mit vielseitigen Tagungs- und Kongresskapazitäten, sondern auch jede Menge modernster Büros, etwa für innovative Technologie- und Softwareunternehmen, die wir eigens hierher locken konnten.

Kurt Breit: Und als weiterer Ankermieter kommt übrigens einer der größten Gastronomen der Region endlich auch an den Standort Konstanz.

Ernst Brümmer: Am „Tor zu Konstanz“ entsteht insgesamt eine überregionale Ausstrahlung und viel Flair. Ein Hotel-Cluster mit über 800 Betten, dazu über 500 Stellplätze sowie ein thematisiertes Tagungszentrum für etwa 360 Personen, die gleichzeitig tagen können. Wir haben das Tagungszentrum in seiner Zielgruppenausrichtung konsequent auf diesen Nachfrageschwerpunkt ausgerichtet: die Konzentration auf Kleingruppen zwischen 30 und 50 Personen trifft die Hauptnachfrage. Das Tagungszentrum bedient damit übrigens eine andere Zielgruppe als das Bodenseeforum. Damit ergänzen sich die Angebote. So kann sich Konstanz im Marktsegment der Kongresse, Events, Seminare und Tagungen überaus wettbewerbsfähig gegenüber vergleichbaren Standorten in Bayern und Baden-Württemberg vermarkten.

Kurt Breit: Die Frankfurter Bank- und Investoren-Gutachter HoTour GmbH bestätigen diese Einschätzung der Euroconcept-Group aus dem Jahr 2014 in vollem Umfang. Dieses Gutachten kam übrigens erst vor zwei Tagen an. Und dieses Papier ist nicht nur ein Lob für den Standort Konstanz, sondern gleichzeitig der Ritterschlag für den Hotelbetreiber. Das ist zwar nun eher Formsache, weil wir alle Hausaufgaben zur Zufriedenheit aller erledigt haben – aber solange keine trockene Tinte unterm Vertrag ist, darf nichts nach außen dringen. Sie sehen unser Dilemma?

Bauantrag wird heute eingereicht

Bauantrag wird heute eingereicht

Bauantrag wird heute eingereicht

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akzent: Also ich kann mir gerade bei Ihnen, Kurt Breit, vorstellen, dass sie äußerst ungern gebremst in Aktion treten.

Breit: Wer mich kennt, weiß, dass ich als passionierter Rennfahrer gern in die Vollen gehe. Aber wer mich kennt weiß auch, dass ich als alter Hase einschätzen kann, was zu tun ist, damit man nicht aus der Kurve fliegt. Wir sponsern Rennaktivitäten, Nachwuchsfahrer und unterstützen überdies das Oldtimerland Bodensee. Im Umkehrschluss honorieren diese Szenen die gelebte Authentizität. So ergeben sich Synergien und die Affinität zur Mobilitätskultur steigt. Leidenschaft ist unerlässlich auf der Rennstrecke und bei der Projektentwicklung – wenn man ganz vorne dabei sein will!

Quellenangabe: Leidenschaft ist unerlässlich – auf der Rennstrecke und bei der Projektentwicklung, akzent - Das Magazin vom Bodensee bis Oberschwaben, Juli 2016. Online im Internet: http://bewegungsmelder.de/eBook/Akzent/Akzent0716_GB/#/48/ Abrufdatum 13.07.2016

Foto: Klaus Schroff (Porträtsfotos von Euroconcept)


Mittwoch, den 1. Juni 2016

schwelm waz laternen artikel

Die 40 Jahre alten Laternenmasten in der Kolpingstraße werden durch Straßenlaternen mit LED-Technik ersetzt. Die Kosten von ca. 12 000 Euro werden zu 70 Prozent zu einem späteren Zeitpunkt mit den Anliegern abgerechnet.

Schwelm. Die „Neue Mitte Schwelm“ mit der Bebauung der Brauerei-Brache ist nicht nur für den Investor ein Millionenprojekt. Auch auf die Stadt Schwelm und damit ihre Bürger kommen nicht unerhebliche Kosten zu. Denn die Innenstadt mit dem Neumarkt um die neue Mitte herum muss ebenfalls neu geplant werden. Doch mit Rücksicht auf die geplante Befassung des Arbeitskreises Innenstadt der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS) mit dem Thema „Umgestaltung der Innenstadt“ wird die von der Politik beschlossene Bürgerbeteiligung zum Projekt „Neue Mitte“ zunächst bis zum Herbst zurückgestellt. Das teilte Fachbereichsleiter Wilfried Guthier in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (AUS) mit.

Neue Mitte Schwelm
Der Arbeitskreis soll laut Bürgermeisterin Gabriele Grollmann mit geladenen Teilnehmern Ende Juli in der neuen Dreifeldsporthalle tagen. „Er ist ein guter Baustein für den Ideenwettbewerb ,Neue Mitte’“, so die Verwaltungschefin. Für die Durchführung der Bürgerbeteiligung im Herbst will das Rathaus sich „externer Hilfe bedienen“, wie Winfried Guthier im AUS ankündigte.

Inhalte dieser Informationsveranstaltung sollen unter anderem sein:
Die unterschiedlichen verkehrlichen Entwicklungsmöglichkeiten inklusive der gestalterischen Aspekte sowie der dafür aufzuwendenden Kosten. Die Auswirkungen auf die Anlieger bei einer Umlage der siebenstelligen Baukosten nach dem Kommunalabgaberecht. Die Anlieger sollten aufgrund der Betroffenheit persönlich eingeladen werden. Die Auswirkungen auf die Villa XtraDry und die dort geleistete Jugendhilfe. Die mit diesem Thema befassten Institutionen und Vertreter der Jugendhilfe sollten ebenfalls persönlich eingeladen werden.
Gleichzeitig sollen Vertreter der Nachbarschaften, des Heimatfestes und der Kirmes zu der Informationsveranstaltung eingeladen werden.

Die verkehrliche Erschließung der „Neuen Mitte Schwelm“ ist ein Millionenprojekt, das im wesentlichen sich drei Anforderungen an die Verkehrsplanung stellt: Gewährleistung des Verkehrs im Alltagsbetrieb; Gewährleistung des Verkehrs in der Kirmessituation, Gewährleistung des Verkehrs in der Baustellensituation. Ab dem Sparkassenparkplatz in der Römerstraße soll in Richtung Neumarkt ein verkehrsberuhigter Bereich mit einer Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Neumarkt entstehen. Die Einmündung Römerstraße/Moltkestraße soll verengt werden – drei Parkplätze würden wegfallen. Beim Übergang von der Römerstraße in den Bürgerplatz muss der vorhandene Kiosk abgerissen werden, auch wegen der Verkehrsführung im Zeitraum des Heimatfestes. Der Lieferverkehr für die Geschäfte auf dem Brauereigelände soll über den Neumarkt erfolgen. Während des Heimatfestes fahren die Lkw über die Fußgängerzone an. Da steht der Kiosk im Wege.

LED-Straßenlaternen
Den Anliegern der Kolpingstraße wird bald ein LED-Licht aufgehen. Die vorhandenen, über 40 Jahre alten Straßenlaternen sollen durch die sparsame neue Lichttechnik ersetzt werden. Zahlen müssen das die Grundstücksbesitzer. Es ist eine beitragspflichtige Maßnahme nach dem Kommunalabgabegesetz und wird zu einem späteren, im AUS noch nicht genannten Zeitpunkt zu 70 Prozent von den Anliegern zu tragen sein. Eine Mastüberprüfung hat eine Materialermüdung an Masten und Leuchten ergeben. Nun sollen insgesamt sechs neue Masten mit modernen LED-Leuchten installiert werden. Zwei Fundamente sind ebenfalls zu erneuern. Das Projekt wird ca. 12.000 Euro kosten und soll in den Sommerferien abgeschlossen werden.

Quellenangabe: Richter, Bernd: LED-Laternen für die Kolpingstraße, WAZ, Juni 2016. Online im Internet: http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/led-laternen-fuer-die-kolpingstrasse-id11937932.html  Abrufdatum 11.07.2016

Foto: Bernd Richter

LED Laternen für die Kolpingstraße


Mittwoch, den 1. Juni 2016

Schwelm luftbild euroconcept

Das Areal der ehemaligen Schwelmer Brauerei: Die Neue Mitte Schwelm trägt die Hausnummer Neumarkt 1. Rechts im Bild ist das Patrizierhaus am Bürgerplatz, in der Verlängerung nach links der denkmalgeschützte Altbau.

Neue Mitte Schwelm hat alle Baugenehmigungen

Schwelm. Gute Nachricht für die Neue Mitte Schwelm: „Alle drei Baugenehmigungen für die Brauerei sind auf dem Weg“, sagte Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann am Dienstagabend im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung. Damit gibt es zumindest vom Rathaus und der Denkmalbehörde Grünes Licht für den Baustart des auf 35 Millionen Euro geschätzten Leuchtturmprojektes.

Für den Neubauteil hatte das Rathaus die Baugenehmigung bereits Mitte April erteilt, am vergangenen Donnerstag gab es die entsprechenden Stempel und Unterschriften auch für die Umbaupläne des ehemaligen Verwaltungsgebäudes (Patrizierhaus) der Brauerei Schwelm und den Altbau. „Wir planen den Baubeginn für Juli oder August, also noch in diesem Sommer“, sagte am Mittwochmorgen Kurt Breit, Geschäftsführer von Euroconcept, auf Nachfrage unserer Zeitung. Zurzeit werde gemeinsam mit der Stadt ein städtebaulicher Vertrag ausgearbeitet, in dem auch die bis zuletzt strittige Anzahl der benötigten Stellplätze und ihre Lage abschließend geregelt werden soll.

[..]

Quellenangabe: Richter, Bernd: Neue Mitte Schwelm hat alle Baugenehmigungen, WAZ, Juni 2016. Online im Internet: http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/neue-mitte-schwelm-hat-alle-baugenehmigungen-id11876782.html Abrufdatum 01.06.2016

Foto: Hans Blossey

Bauantrag wird heute eingereicht


Samstag, den 16. April 2016

schwelm euroconcept baugenehmigung

Die Stadt Schwelm erteilt die Baugenehmigung für den Bereich des Neubaus der Brauerei. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Beigeordneter Ralf Schweinsberg überreichen Architekt Klaus Lange die Unterlagen im Rathaus (von links).

Drogerie, Elektronikhandel und Kleidung

Schwelm. Gute Nachricht für die neue Mitte Schwelm: Bürgermeisterin Gabriele Grollmann hat gestern Morgen im Rathaus die Baugenehmigung für den neuen Teil des Brauereigeländes an Architekt Klaus Lange überreicht. Laut Lange ist die Ausschreibungsfrist für den Neubau letzte Woche Freitag abgelaufen. Drei Generalunternehmer bemühen sich um den Auftrag.

Fondsgesellschaft will kaufen

„Ich freue mich, den ersten Meilenstein überreichen zu können“, so die Verwaltungschefin. Rund 24 Monate Bauzeit sind für die „Neue Mitte Schwelm“ veranschlagt. Damit ließe sich der unserer Zeitung im Februar 2016 von Guido Leyer, Architekt von Euroconcept, genannte Eröffnungstermin im Sommer 2018 halten. Die Baugenehmigungen für die sogenannte Laterne, dem denkmalgeschützten Teil der Brauerei, und das Patrizierhaus sollen zeitnah erteilt werden, so die Bürgermeisterin weiter.

Die Übergabe der Baugenehmigung sollte eigentlich im Beisein von Kurt Breit erfolgen. Doch der Geschäftsführer von Euroconcept war morgens im Stau in Zürich stecken geblieben. „Fünf Minuten vor Abflug des Flugzeugs war ich an der Gangway. Doch wenn die Türen des Flugzeugs einmal geschlossen sind, werden sie nicht mehr geöffnet“, bedauerte der Geschäftsmann sein Fernbleiben von der Baugenehmigungsübergabe. Unsere Zeitung erreichte Kurt Breit über Handy in der Schweiz. Sobald die Gesamtfinanzierung gesichert sei, werde ein Generalunternehmer mit dem Neubau beauftragt, bestätigte er.

Ausführung und Umsetzung des rund 35 Millionen Euro teuren Leuchtturmprojekts für Schwelm werde weiterhin in den Händen von Euroconcept verbleiben, doch „ein Endinvestor steht Gewehr bei Fuß“, so Klaus Lange, der das „Schwelm Zentrum“ – so der Arbeitstitel – in seiner Gesamtheit seinem Portfolio einverleiben möchte. Mit anderen Worten: Euroconcept möchte das gesamte Projekt weiterverkaufen. „Es ist eine deutsche Fondsgesellschaft – die Lage und die Nachbarschaft zu Wuppertal hat sie überzeugt“, sagt Kurt Breit. Montag soll zwischen einem Fondsmanager und Kurt Breit noch für April ein gemeinsamer Ortstermin in Schwelm abgestimmt werden. Fondsgesellschaften behalten solche Immobilien gewöhnlich mindestens zehn Jahre im Bestand, verkaufen sie nicht in Teileigentum, sagt Breit. Für Schwelm bedeutet dies, dass auf dem Brauereigelände in den nächsten Jahren ca. 45 hochpreisige Mietwohnungen neu gebaut würden „Ich habe aber noch zwei weitere heiße Eisen im Feuer“, so der Euroconcept-Geschäftsführer weiter, denn noch gebe es keinen unterschriebenen Notarvertrag.

Die lange strittige Frage nach der Anzahl der Stellplätze ist wohl auch beantwortet. „160 Stellplätze werden in Summe benötigt“, sagt Beigeordneter Ralf Schweinsberg. Durch die Nähe zum öffentlichen Personennahverkehr könnte ein Abzug von 30 Prozent, entsprechend 48 bis 50 Stellplätze, erfolgen. 95 Parkplätze sind in der Tiefgarage darstellbar, die weiteren müsste der Investor im Umfeld der Brauerei auf eigene Kosten nachweisen. Zurzeit gehe man vom Bereich Wilhelmplatz aus. Exakte Zahlen lägen noch nicht vor, weil auch die genaue Nutzung des Komplexes noch nicht klar sei. Interessenten für die rund 3000 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss nannte Klaus Lange ebenfalls: „Es sind eine Drogeriemarktkette, ein Elektronik-Einzelhandel und ein Oberbekleidungsgeschäft.“

Sowohl das Patrizierhaus als auch die Außenhülle und der Gewölbekeller des Altbaus sind denkmalgeschützt. „Denkmalschutz muss man nicht immer nur als Belastung empfinden“, sagt Klaus Lange. Ziel ist immer noch die Schaffung einer Gastronomie mit Außenbewirtung und Hausbrauerei.

Quellenangabe: Richter, Bernd: Neue Mitte Schwelm. Drogerie, Elektronikhandel und Kleidung, WAZ, April 2016. Online im Internet: http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/drogerie-elektronikhandel-und-kleidung-id11738694.html Abrufdatum 16.04.2016

Foto: Bernd Richter


Samstag, den 6. Februar 2016

brauereibrache waz euroconcept

Architekt Klaus Lange, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Euroconcept-Geschäftsführer Guido Layer (von links) sind froh, dass allem Anschein nach nun bald die Arbeiten auf der Brauerei-Brache starten werden.

Brauerei-Brache wird ab Sommer 2016 bebaut

Schwelm. Die Bagger rückten der ehemaligen Brauerei im Juli 2012 zu Leibe. Seitdem ist auf dem Gelände nicht viel passiert, aber vor allem auf politischer Ebene flogen die Fetzen. Nicht zuletzt deshalb ist mit Prognosen bei diesem Thema Vorsicht geboten, doch seit gestern scheint sicher: Im Sommer legen die Arbeiter los, läuft alles nach Plan, wird der neue Komplex zwei Jahre später eröffnen. Das gaben Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Guido Layer, Geschäftsführer der Eigentümerin Euroconcept GmbH, im Rathaus bekannt.

Rückblick: Die Ratsfraktionen lagen sich beim Thema Brauerei derart in den Haaren, dass der Schwelmer Unternehmer Burkhard Pass, der das Gelände von Dr. Rolf Lohbeck gekauft hatte, entnervt abwinkte und an die Euroconcept GmbH mit Sitz in Konstanz veräußerte. Der Schwelmer Architekt Klaus Lange, der bereits für Pass geplant hatte, ist seitdem für Euroconcept tätig. Und auch hier lief bei Weitem nicht alles so, wie sich die neuen Besitzer das vorgestellt hatten.

Nach monatelanger Verzögerung scheinen nun aber alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Der größte Knackpunkt waren die Auflagen der Oberen Denkmalschutzbehörde in Münster. Thomas Michalski von der Stadt Schwelm vermittelte immer wieder, bis die Probleme ausgeräumt waren. So werden nun an den denkmalgeschützten Teilen keine Balkone angebracht. „Wir verringern die Wohnfläche und werden Loggien einbauen“, sagt Guido Layer. Ebenfalls gelöst: Die Frage, wie es mit der so genannten Laterne, der Teil des Obergeschosses, an dem heute noch das ovale Brauerei-Logo hängt, weitergeht. „Wir werden diesen Teil abreißen und genau so wieder aufbauen“, sagt Klaus Lange.

Parkplatzproblem ist gelöst

Eingeständnisse machte die Euroconcept bei den lange diskutierten Abstandsflächen zu den angrenzenden Gebäuden und wird nun weniger bebauen, als anfänglich geplant. Eine Lösung haben Stadt und Besitzer zudem bei der Frage der zu wenig vorhandenen Stellplätze gefunden. „Die Stadt wird ein eigenes Grundstück zur Verfügung stellen, auf dem Euroconcept auf eigene Kosten 30 bis 35 Parkplätze realisieren wird“, sagt Gabriele Grollmann. Bei diesem Grundstück soll es sich nach Informationen dieser Zeitung um den Grünstreifen des Wilhelmsparkplatzes handeln, was die Beteiligten gestern jedoch nicht kommentieren wollten. Zudem konnten Plätze durch die ÖPNV-Anbindungen und Doppelbelegungen kompensiert werden. Des Weiteren wird Euroconcept die Tiefgarage um 24 Plätze auf knapp 100 erweitern.

Nun ist die Stadt am Zug, den dreiteiligen Bauantrag zu bearbeiten. „Es fehlen noch Gutachten zu Emissionsschutz und zum Brandschutz, das sind aber Kleinigkeiten“, sagt der 1. Beigeordnete der Stadt, Ralf Schweinsberg. Zudem seien die Details des städtebaulichen Vertrags zur Zufriedenheit aller geklärt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Ratsherren und -frauen gehen alle Parteien von einem Baubeginn im Sommer diesen Jahres aus. „Die Bauzeit wird etwa 24 Monate betragen“, sagt Guido Layer und rechnet daher aktuell mit einer Eröffnung im Sommer 2018.

Dann wird er ein schlüsselfertiges Objekt weiterverkaufen. „Wir haben einen Investor an der Hand, der das Komplettpaket übernehmen will.“ Heißt: Auch voll vermietet, denn die Vermarktung der Geschäfts- und Wohnflächen übernimmt Euroconcept bereits jetzt.

Druck auf Immobilienbesitzer

Unter den Interessenten befinden sich auch Einzelhändler aus der Fußgängerzone. Die Schwelmer Verwaltungsspitze hofft darauf, dass dadurch Immobilienbesitzer in der Innenstadt in ihre Gebäude investieren, um der Konkurrenz gewachsen zu sein. Schließlich ist längst nicht jedes Ladenlokal barrierefrei, einige Schaufenster verdienen mit Blick auf die Größe der Glasfläche diesen Namen überhaupt nicht.

Das Objekt sei für Euroconcept weiterhin rentabel, betont der Geschäftsführer, auch wenn die Planungs- und Baukosten von anfänglich erdachten 25 Millionen nun auf knapp 35 Millionen gestiegen sind.

So blicken alle Beteiligten optimistisch in die Zukunft und betonen die „konstruktive und zielführende Gesprächsatmosphäre der vergangenen Wochen.“ Auf die Frage, ob er nach dem langen Hin und Her erneut in Schwelm investieren würde, antwortet Guido Layer: „Ganz entschieden: ja. Gut Ding will schließlich Weile haben.“

Quellenangabe: Scherer, Stefan: Brauerei-Brache wird ab Sommer 2016 bebaut, WAZ, Februar 2016. Online im Internet: http://www.derwesten.de/staedte/schwelm/brauerei-brache-wird-ab-sommer-2016-bebaut-id11533384.html Abrufdatum 08.02.2016

Foto: Stefan Scherer

Bauantrag wird heute eingereicht


Donnerstag, den 21. Januar 2016

Ein Golfhotel für Motzen

pressefoto maz online golfhotel motzen 21 01 2016

Foto: Dietrich von Schell

In Motzen soll ein Golfhotel entstehen. Entsprechende Pläne gib es schon seit Jahren, nun hat die Euroconcept-Unternehmensgruppe mit Sitz im Schweizer Kanton Zug den Bauantrag eingereicht. Zudem stellten Euroconcept-Direktor Kurt Breit und Geschäftsführer Guido Layer dem Ortsbeirat und Bürgern die Pläne vor.

Motzen. Gerhard Worm (CDU), Mitglied des Motzener Ortsbeirates, sprach aus, was am Ende der Sitzung allen Anwesenden klar war: „Der Ort wird sich durch das Hotel verändern, er muss sich verändern.“ Am Dienstag hatten die Führungskräfte der Euroconcept-Unternehmensgruppe mit Sitz im Schweizer Kanton Zug den Bauantrag für das seit Jahren geplante Golfhotel eingereicht. Am Abend dann stellten Euroconcept-Direktor Kurt Breit und Geschäftsführer Guido Layer dem Ortsbeirat und Bürgern die Pläne vor.

„Das Hotel wird an der Südseite des Golfplatzes liegen, die Zufahrt erfolgt über die Straße Im süßen Grund“, sagt Guido Layer. In großzügiger Bauweise sollen für rund 14 Millionen Euro im Süden und im Norden zwei langgestreckte Viergeschosser entstehen, dazwischen ein Dreigeschosser. Die Gebäude bieten Platz für 134 Zimmer, vor allem für Familien und Geschäftsleute. „Das Ensemble statten wir mit Flachdächern aus, damit es leicht in der Landschaft liegt“, so Layer. Die Investoren beabsichtigen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit mehrere Sparten der Hotellerie zu bedienen.

„Ein Bereich wird Spa und Wellness ausmachen mit Saunen und Schwimmbecken“, erläutert Direktor Kurt Breit. „Neben der Möglichkeit, Golf zu spielen, bieten wir auch Mountainbiking und Trekking an.“ Die Hotelgäste können so die Brandenburger Wälder mit dem Fahrrad erkunden. „Außerdem wollen wir mit Tagungen und Kongressen weitere Gäste nach Motzen holen“, berichtete Breit. Er rechnet fest mit entsprechenden Anfragen aus dem nahe gelegenen Berlin.

Die Unternehmensgruppe Euroconcept bietet alles aus einer Hand. „Wir haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, auf deren Grundlage dieses Hotel projektiert wurde“, sagt Guido Layer. Vor zwei Jahren hat Euroconcept das Grundstück erworben und liefert nun eine bankenunabhängige Finanzierung sowie den Bau des Hotels. „Sobald die Baugenehmigung nach etwa drei bis vier Monaten erteilt ist, soll auch schon der erste Spatenstich erfolgen“, sagt Layer. Er schätzt die Bauzeit auf anderthalb Jahre. Einen Betreiber können die beiden noch nicht nennen, sie seien aber mit drei Bewerbern im Gespräch.

Dass das Hotel Motzen verändern wird, streitet Kurt Breit nicht ab. Die Idee dahinter ist, die Lücke zwischen dem Golfclub und Motzen zu schließen. „Das wird in Absprache mit den Bürgern und dem Gewerbe vor Ort passieren“, verspricht Breit. Man wolle keine Konkurrenz, sondern vernünftige Ergänzungen schaffen.

Quellenangabe: von Schell, Dietrich: Ein Golfhotel für Motzen, Märkische Allgemeine. Online im Internet: http://www.maz-online.de/Themen/Bauen-Wohnen/Ein-Golfhotel-fuer-Motzen  Abrufdatum: 11.02.2016

Bauantrag wird heute eingereicht


Dienstag, den 3. November 2015

Brauerei soll im Herbst 2017 fertig bebaut sein

schwelm euro concept development

So schön soll die jetzige Brache im Herzen der Stadt einmal aussehen. Nach Ansicht der Euro Concept, die das Brauerei-Gelände entwickelt, soll das Millionen-Projekt in zwei Jahren abgeschlossen sein.

Schwelm. Das Datum steht: Im Oktober, spätestens im November 2017 soll die neue Bebauung der Schwelmer Brauereibrache abgeschlossen sein. Dies teilte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann den Vertretern der Nachbarschaften während der Inthronisierung des Schwelmer Hopfenkönigs mit. So sehen es jedenfalls die Pläne der Besitzer und Entwickler der Fläche im Herzen der Kreisstadt vor.

Guido Layer, Geschäftsführer und Projektleiter der Euro Concept Development GmbH mit Sitz in Konstanz, die der Brache mit Hilfe von Investoren zu neuem Glanz verhelfen will, stellte den Fraktionsspitzen und der Verwaltung diesen Zeitplan vor. Außerdem soll der dritte und letzte Teil des Bauantrags so bald wie möglich bei der Stadtverwaltung eingehen, damit es mit der Realisierung des 25- bis 30-Millionen-Euro-Projekts so bald wie möglich losgehen kann.

Bauzeit beträgt 18 bis 21 Monate

Dieser dritte und letzte Teil umfasst die Neugestaltung des Patrizierhauses, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Brauerei. Bereits zuvor waren bei der Stadtverwaltung die Bauanträge für den Neubau mit Einzelhandel, Arztpraxen und Wohnungen sowie für den Teil, der unter Denkmalschutz steht, wo die Gastronomie entstehen soll, eingegangen. Es scheint klar zu sein, dass in Schwelm kein Bier mehr gebraut wird, es soll jedoch Brauhaus-Charakter hergestellt werden.

In diesem Teil bestehen auch die ersten Probleme: der Denkmalschutz. Zudem ist die Frage, wo die benötigten Parkplätze entstehen sollen noch nicht geklärt. Weiterhin muss geschaut werden, wie die Regelung mit den Abstandsflächen korrekt hergestellt wird. Zudem stehen Gespräche aus, wie zum Beispiel die ÖPNV-Taktung funktionieren soll. Ebenfalls ungeklärt: Werden die Nachbarn zum Beispiel für Straßenbaumaßnahmen über Anliegerbeiträge zur Kasse gebeten?

Auf Nachfrage dieser Zeitung verwies Gabriele Grollmann darauf, dass die Sitzung nicht öffentlich gewesen sei: „Einzelheiten kann ich nicht verraten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir Probleme lösungsorientiert aus der Welt schaffen können.“ Sie werde sich dafür einsetzen, dass einer Fertigstellung zum Termin, den der Investor genannt hat, von Verwaltungsseite aus nichts im Wege steht.

Denn klar ist auch, dass der Zeitplan für ein Projekt dieser Dimension ambitioniert, aber nicht unrealistisch ist. Kurt Breit, Direktor der Euro Concept AG (Holding), geht von einer reinen Bauzeit zwischen 18 und 21 Monaten aus. Heißt: Spätestens im Mai kommenden Jahres muss es losgehen.

Quellenangabe: Scherer, Stefan: Brauerei soll im Herbst 2017 fertig bebaut sein, Westfälische Rundschau. Online im Internet: http://www.derwesten.de/wr/staedte/schwelm/brauerei-soll-im-herbst-2017-fertig-bebaut-sein-id11246710.html

Bauantrag wird heute eingereicht


Donnerstag, 17. September 2015

Bauantrag für "Historische Brauerei" wird heute eingereicht

So könnte sie einmal aussehen, die "Neue Mitte Schwelm". Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates wurden einige Entwürfe des Architekturbüros Klaus Lange/Schwelm gezeigt, wie sich der Investor die Bebauung des alten Brauerei-Geländes vorstellt. Wie berichtet, ist der erste von insgesamt drei Bauanträgen im Rathaus vor drei Wochen eingereicht worden.

Dieser Antrag umfasst den geplanten Neubau auf der Brache. Der Antrag für den historischen, unter Denkmalschutz stehenden Teil der Brauerei mit Biergarten im Innenhof soll heute im Rathaus eingehen. Und der Bauantrag für das alte Patrizierhaus (ehemaliges Verwaltungsgebäude der Brauerei) soll laut Angabe von Euroconcept in den nächsten Wochen folgen.

Insgesamt rechnen Experten zur Realisierung der "Neuen Mitte Schwelm" mit einem Investitionsvolumen zwischen 25 und 30 Millionen Euro und einer Bauzeit von rund zwei Jahren.

Quellenangabe: Bauantrag für "Historische Brauerei" wird heute eingereicht, in: Westfälische (2015), Nr. 216

Bauantrag wird heute eingereucht


Samstag, 28. Februar 2015
Bebauungsplan Nr. 96 „Historische Brauerei“ in Schwelm beschlossen
Am 26. Februar hat der Rat der Stadt Schwelm den Bebauungsplan Nr. 96 „Historische Brauerei“ beschlossen und dem vorliegenden städtebaulichen Vertrag zugestimmt.


Donnerstag, 5. Februar 2015

Weihnachtsbaumaktion2014Weihnachtsbaum-Aktion für Kinderhospizarbeit im Landkreis KN
Am Montag, 26. Januar 2015, nahm Hildegard Gumpp, Koordinatorin der Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis, stellvertretend für den Hospiz e. V., einen Scheck in Höhe von 4.600 Euro in Empfang. Der Erlös stammt aus der Weihnachtsbaum-Aktion im Dezember, die Intitiator Kurt Breit, Direktor des Unternehmens EURO CONCEPT,  gemeinsam mit Immobilien Ellwanger & Geiger sowie dem Lions Club Konstanz “Zur Katz” organisiert hatte. Hospizvereins-Geschäftsführerin Petra Hinderer freut sich: “Als Verein sind wir auf Spenden angewiesen. Seit elf Jahren – sozusagen von Tag eins an – unterstützt uns der Lionsclub “Zur Katz”. Die Spende ist für Fortbildungen, Supervisionen und Begleitungen von ehrenamtlich arbeitenden Menschen bestimmt.” Unser Verein ist überwältigt vom Engagement des Lionsclubs und der beteiligten Unternehmen.



von li: Sabine Petersohn (LC “Zur Katz”), Hildegard Gumpp (Hospiz e. V.), Bernd Menne (Ellwanger & Geiger), Gabriela Steffens (Vizepräsidentin LC “Zur Katz”), Petra Hinderer (GF Hospiz e. V.), Hans Fahlbusch (LC “Zur Katz”), Achim Hönig (Präsident LC “Zur Katz”), Kurt Breit (EURO CONCEPT GmbH)

Quelle:
Auszug aus Pressemeldung Lionsclub Konstanz „Zur Katz“


Freitag, 12. Dezember 2014

Bauschild für das CarEmotionCenter stehtBauschild für das CarEmotionCenter steht
Am 11. Dezember 2014 wurden die Aktivitäten von EURO CONCEPT in Konstanz auch offiziell „sichtbar“. Die eindrucksvolle und außergewöhnliche Projektbox auf dem Baugrundstück signalisiert den bevorstehenden Start der Baumaßnahmen und stellt gleichzeitig die renommierten Partner vor.